Kapelle

 


Kirchenansicht aus den 60ern

Urkundlich wird die Kapelle wie in der Dorfchronik beschrieben wohl erstmals 1683 erwähnt. Während Gefell im Mittelalter den Erzbischof von Trier als Landesherrn hatte, gehörte die Gemeinde als teil der Pfarrei Hilgerath bis 1802 kirchlich zum Erzbistum Köln. Hilgerath, selbst einmal ein eigenes Dorf, das untergegangen ist, blieb nur noch als Pfarrkirche und Friedhof für die Gemeinden Beinhausen, Boxberg, Gefell, Kradenbach, Neichen, Nerdlen und Samersbach erhalten.

Seit wann es in Gefell selbst eine Kapelle oder Gebetsstätte gibt ist nicht mehr nachvollziehbar. Auf einer Karte des ehemaligen Amtes in Daun von 1683 ist "in Gefell ein Oratoruim" eingezeichnet. 1734 wurde der heilige Elegius, ab 1830 die heilige Barbara verehrt. Die jetzige Kapelle ist im Jahre 1850 erbaut worden. Die Kapelle beinhaltet eine Holzfigur der heiligen Barbara aus der zeit um 1500. Der Turm als Symbol der Ortspatronin, hat ebenfalls Eingang in das Ortswappen gefunden.

Früher gab es im Inneren der Kapelle Deckenmalereien ( siehe Foto rechts 1927) , welche aber leider bei Renovierungsarbeiten überweisst worden sind. Die Aussenfassaden sind ebenfalls verputzt und weiss angestrichen worden.